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Aktuelles

Deutsche Alzheimer Gesellschaft zeichnet Petition Aktionsplan Delir

Collage mit vier Bildern, darunter ein QR Code und die Erklärungen zur Petition und ihrer Unterzeichner

In Deutschland erkranken jedes Jahr hunderttausende Menschen an einem Delir. Dabei handelt es sich um eine ernsthafte Störung des Gehirns, die sich durch Symptome wie Unaufmerksamkeit, Verwirrung und Halluzinationen äußert. Wird ein Delir nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, hat dies oft schwerwiegende Folgen: verlängerte Krankenhausaufenthalte, bleibende kognitive Einschränkungen, eine erhöhte Pflegebedürftigkeit und enorme Mehrkosten von rund 1,6 Milliarden Euro jährlich.

Besonders alarmierend ist, dass etwa 30 bis 50 Prozent der Delirien durch rechtzeitige Prävention verhindert werden könnten, wenn ausreichend Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Schätzungen zufolge erkrankt jeder fünfte Patientin während eines Krankenhausaufenthalts an einem Delir. Diese Erkrankung erhöht nicht nur das Risiko für Demenz und Pflegebedürftigkeit, sondern auch für eine frühzeitige Sterblichkeit.

Die Notwendigkeit, Delirien frühzeitig zu erkennen und präventive Maßnahmen zu ergreifen, wird immer dringlicher, um den betroffenen Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten und die medizinischen sowie finanziellen Belastungen zu verringern.

Wir rufen das Gesundheitsministerium dazu auf, gemeinsam mit Fachpersonen, Krankenkassen, Wohlfahrtsverbänden und Betroffenen einen Aktionsplan Delir zu entwickeln, um in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und der ambulanten Versorgung die Ressourcen zu stärken, die Patientensicherheit zu verbessern und Delirien zu verhindern.

Bis 20. März 2025 werden 30.000 Stimmen benötigt! Jetzt Petition unterzeichnen!


Eine Initiative von
PD. Dr. Peter Nydahl, Pflegewissenschaftler, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Dr. Rebecca von Haken, Vorsitzende Delir Netzwerk e.V., Universitätsklinikum Mannheim

Die Petition wird unterstützt von:
Univ.-Prof. Dr. med.univ. M. Gosch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, Klinikum Nürnberg
Dr. F. Halzl-Yürek, Charité Berlin
Dr. R. Hecker, Vorsitzende des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.
Prof. Dr. F. Hoffmannn, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin DIVI, LMU München
Prof. Dr. J. Osterbrink, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, Österreich; Weltgesundheitsorganisation Europa
Dr. J. Schick, Vorstandspräsident Initiative Qualitätsmedizin e.V.
S. Staack, Vorsitzender der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.
C. Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerates e.V., Berlin
Prof. Dr. F. Weidner, Institut für Pflegewissenschaft, Universität Koblenz und DIP e.V.
A. Wendlik, 1. Vorsitzende der Deutschen Sepsishilfe e.V.

Weitere Informationen unter www.aktionsplan-delir.de